59 Zitate über Sittlichkeit.

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Wo ich aufhören muß, sittlich zu sein, habe ich keine Gewalt mehr.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erw. Form 1829. 3. Buch, 18. Kap. Aus Makariens Archiv

Tugend ist oft nur die Angst vor dem Gerede der Leute oder die Furcht vor dem Gesetz.

Richard Zoozmann (1863 - 1934), deutscher Schriftsteller, Zitatesammler »Zitatenschatz der Weltliteratur« und Übersetzer

Nicht die Sittlichkeit regiert die Welt, sondern eine verhärtete Form derselben: die Sitte.

Berthold Auerbach (1812 - 1882), eigentlich Moses Baruch Auerbacher, deutscher liberaler Kulturpolitiker und Schriftsteller

Quelle: Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-1880 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., Stuttgart 1884. Sechster Band. Barfüßele, 1856

Männer machen die Gesetze, Frauen die Sitten.

Guibert von Nogent (um 1055 - 1125), französischer Benediktiner, Geschichtsschreiber, Theologe und Autor autobiographischer Erinnerungen

Die größten Tugenden aber müssen die sein, welche den Nebenmenschen am nützlichsten sind.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Quelle: Aristoteles, Rhetorik. 1366b (I, 9, 6) Übersetzt von Heinrich Knebel (1840)