59 Zitate über Sklaverei.

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Wie sich der Gesunde nicht von Kranken bedienen lassen will, auch nicht mit Kranken umgehen will, also erträgt’s der Freie nicht, von Sklaven bedient zu werden oder mit Sklaven umzugehen.

Epiktet (um 50 - 138 n. Chr.), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluss auf das frühe Christentum

Quelle: Epiktet, Fragmente. Nr. 43. Übersetzt von Hans Stich, 1884

"Einen Weißen? ... Aber das ist ja fürchterlich!" - "Nicht fürchterlicher, als wenn man einen Schwarzen verkauft. Mensch ist Mensch."

Karl May (1842 - 1912), eigentlich Carl Friedrich May, Pseudonym Karl Hohenthal; dt. Jugendschriftsteller

Quelle: May, Waldröschen oder Die Rächerjagd rund um die Erde (später auch: Das Waldröschen oder die Verfolgung rund um die Erde), 1882-1884

Besser noch ist der Tod als Sklaverei.

Friedrich Halm (1806 - 1871), eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen, österreichischer Dramatiker, Lyriker, Novellist und Intendant des Hoftheaters

Schlimmster Dienst: Sklavin eines bösen Weibes.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Eine der Lügen der Welt ist es, Menschen Herren zu nennen, da sie doch in Wirklichkeit nur Sklaven sind von tausenden Dingen.

Teresa von Avila (1515 - 1582), Teresa de Jesús, eigentlich Teresa de Cepeda y Ahumada, genannt Teresa die Große, spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige

Hat einer Knechtschaft sich erkoren,
ist gleich die Hälfte des Lebens verloren.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 3. Teil, 15. Buch