38 Zitate und 1 Gedicht über Sohn.

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Der Sohn kann den Vater zu Ehren bringen, nicht aber der Vater den Sohn.

Talmud mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft

Quelle: Ehrmann, Aus Palästina und Babylon. Eine Sammlung von Sagen, Legenden, Allegorien aus Talmud und Midrasch, 1880

Manchmal hat ein Vater einen hässlichen, unliebenswürdigen Sohn, aber die Liebe, die er zu ihm trägt, knüpft ihm eine Binde um die Augen, so dass er seine Fehler nicht sieht oder sie wohl für Annehmlichkeit und geistreiche Züge hält.

Miguel de Cervantes Saavedra (1547 - 1616), spanischer Schriftsteller und Staatsdiener, zeitweilig algerischer Sklave

Quelle: Cervantes, Don Quijote (El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha), Erstdruck 1. Teil 1605; 2. Teil 1615

Was nützt die Kuh, die weder Kalb noch Milch uns gibt?
Was nützt ein Sohn, der nichts gelernt und uns nicht liebt?

Panchatantra Wörtlich „fünf Gewebe“, altindische Dichtung in fünf Büchern, entstanden zwischen dem späten 3. und 6. Jahrhundert n. Chr., Sammlung moralischer Geschichten, Fabeln und Tiergeschichten, wurde im indo-iranischen Kulturkreis zur Erziehung der Prinzen am Hofe benutzt

Quelle: Fritze (Übers.), Pantschatantra. Ein altes indisches Lehrbuch der Lebensklugheit in Erzählungen und Sprüchen, aus dem Sanskrit neu übersetzt von Ludwig Fritze, Leipzig 1884

Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Neues Testament. Das Evangelium nach Markus (#Mk 1,11)

Muttersöhne bleiben ihren Müttern verbunden. Selbst nach einer Eheschließung lassen sie sich nicht von ihnen scheiden.

© Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«

Quelle: Poisel, Küsschen vom Mann im Mond. Der Mensch & Die Liebe, Frieling & Partner 2001

Der Herrscher muß ein Herrscher, der Minister ein Minister, der Vater ein Vater und der Sohn ein Sohn sein.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Borniert und lächerlich ist es, nicht darauf sehn zu wollen, wessen Sohn einer ist.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., 1851. Zweiter Band. Kapitel 9. Zur Rechtslehre und Politik

Haben Muttersöhnchen keine Väter?

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner