16 Zitate über Souveränität.

Wer ist denn der souveräne Mann?
Das ist bald gesagt:
Der, den man nicht hindern kann,
Ob er nach Gutem oder Bösem jagt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Der Ursprung jeder Souveränität liegt bei der Nation. Keine Körperschaft, kein Einzelner kann eine Autorität ausüben, welche nicht ausdrücklich von ihr übertragen worden ist.

Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette (1757 - 1834), Marie-Joseph-Paul-Yves-Roch-Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette oder Lafayette, französischer Staatsmann, in Paris Mitglied der Generalstände, reichte in der Nationalversammlung einen Entwurf zur Erklärung der Menschenrechte ein

Zum Wesen der Souveränität gehört, daß sie absolut und ewig uneingeschränkt ist nach Macht, Aufgabe und Zeit.

Jean Bodin (1529 oder 1530 - 1596), latinisiert Bodinus, französischer Philosoph und Staatstheoretiker, Karmeliter, Jurist in Paris und später Kronanwalt in Laon

Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl einer gesunden Seele.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Erdmann (Hg.), Reflexionen Kants zur Anthropologie. Aus Kants handschriftlichen Aufzeichnungen (= Reflexionen Kants zur kritischen Philosophie, Band 1), hrsg. von Benno Erdmann, 1882

Wer souverän erscheinen möchte, sollte sich zunächst überlegen, wo und wie er den anderen überlegen sein will.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Ich bin nicht souverän, der Arzt mischt sich in meine inneren Angelegenheiten.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller