103 Zitate und 3 Gedichte über Spott.

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Aus Spöttern werden oft Propheten.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Lear (King Lear), 1605, Erstdruck 1608

Die Spötterei ist eine höchst schädliche und gefährliche Waffe, wenn sie in ungeschickte und täppische Hände gerät.

Philip Stanhope, 4. Earl of Chesterfield (1694 - 1773), Philip Dormer Stanhope, englischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Chesterfield, Briefe an seinen Sohn über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

Ein' feste Burg ist unser Spott.

© André Brie (*1950), Dr. rer. pol., deutscher Diplom-Politikwissenschaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments, von 2011 bis 2016 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Aphoristiker

Quelle: Brie, Die Wahrheit lügt in der Mitte, Eulenspiegel Verlag 1982

Wer den Spott hat, muß daran nicht Schaden nehmen.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Einfach ins Blaue, Brunner Verlag 1998

Gar oft sind die Verspotteten
lustiger als die Spötter!

Otto Weiß (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist

Quelle: Weiß, So seid Ihr!, Zweite Folge, 1909