1000 Aphorismen und 23 Gedichte über Sprache.

Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft, 1821

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Die Sprache gehört zum Charakter des Menschen.

Sir Francis von Verulam Bacon (1561 - 1626), englischer Philosoph, Essayist und Staatsmann, entwarf die Methodologie der Wissenschaften

Vitaler Nebel mit Sinn ist im Leben relativ.

Unbekannt

Bei diesem Satz handelt es sich um ein Palindrom, d. h. er lässt sich auch rückwärts lesen.

Die Sudler sollten ihre Dummheit an etwas anderm auslassen, als an der deutschen Sprache.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Über die, seit einigen Jahren, methodisch betriebene Verhunzung der Deutschen Sprache, 1852 (posthum im Jahr 1892 veröffentlicht)