166 Zitate und 7 Gedichte über Stärke.

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Für einen starken Menschen ist es oft sehr schwer, seine eigene Stärke zu ertragen.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 - 1881), auch Fëdor Mihajlovič Dostoevskij; gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller

Quelle: Dostojewski, Der Jüngling (auch: Ein grüner Junge), 1876

Starkes gedeiht von selbst.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Die Starken lachen selten auf dieser Erde, aber sie zeigen es auch nicht durch Tränen, wenn wir andern ihnen weh getan haben.

Wilhelm Raabe (1831 - 1910), Pseudonym Jakob Corvinus, deutscher Erzähler, einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus

So, wie mißratene Kinder ihre Stärken haben, hat auch jede Stärke ihre mißratenen Kinder.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Lichteinfall. 1800 neue Aphorismen und Sprüche, Books on Demand 2005

Man ist nur so gut,
wie sein Gegner schlecht ist.

© Sinan Gönül (*1973), Student der Wirtschaftswissenschaften, Aphoristiker und Autor

Für den Stärkeren hält man denjenigen, der seine Schwächen am besten zu verbergen weiß.

Wilhelm Vogel (19./20. Jhdt.), deutscher Aphoristiker

Quelle: Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Einen Stein kann man zertrümmern, aber man kann ihm nicht seine Härte nehmen.

Lü Bu We (Lü Buwei) (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), auch Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, veranlasste als Gönner der Gelehrten seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel "Frühling und Herbst des Lü Buwei"

Quelle: Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch XII - Gi Dung Gi. 4. Kapitel: Wahrhafte Unbestechlichkeit / Tschong Liän