69 Zitate und 32 Gedichte über Sterne.

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Wir lieben die Sterne zu sehr,
um uns vor der Nacht zu fürchten.

John Brashear (1840 - 1920), Dr. John Alfred Brashear, US-amerikanischer Fabrikant von astronomischen Instrumenten

Quelle: Inschrift. In der Krypta des Alleghany-Observatoriums der University of Pittsburgh, in der der berühmte Teleskopbauer John Alfred Brashear (1840-1920) und seine Frau beigesetzt sind.

An die Astronomen

Schwatzet mir nicht so viel von Nebelflecken und Sonnen,
Ist die Natur nur groß, weil sie zu zählen euch gibt?
Euer Gegenstand ist der erhabenste freilich im Raume,
Aber, Freunde, im Raum wohnt das Erhabene nicht.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Hier: 1797

Sternbilder weisen
uns den Weg aus dem Alltag
ins große Weltall

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag 2004

Da seh' ich hinauf zu den schönen Sternen! O ihre geschlossenen Lippen haben mehr Worte für mein Herz, als wenn die ganze Welt ihren Rachen öffnet.

Julie Eyth (1816 - 1904), geb. Julie Capoll, deutsche Schriftstellerin, 1842-1853 freie Mitarbeiterin des christlichen Jahrbuchs „Christoterpe“, in dem sie ihre pietistisch geprägten Aphorismen veröffentlichte, Verfasserin der erstmals 1852 anonym herausgegebenen 'Bilder ohne Rahmen'

Quelle: Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 1852 (8. Auflage 1894) (anonym)

Gegen der Erde Leid gibt es keinen andern Trost, als den Sternenhimmel.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898