279 Zitate und 14 Gedichte über Stolz.

Was soll der Stolz,
Das Gerede, der Spott?
So nimm doch Holz
Und schnitz auch einen Gott.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien 8

Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Den Stolz hat Gott noch stets vernichtet
und Demut immer aufgerichtet.

Karl Immermann (1796 - 1840), Karl Leberecht Immermann, deutscher Landgerichtsrat, Dramatiker und Romanautor

Quelle: Immermann, Tristan und Isolde. Ein Gedicht in Romanzen, 1841

»Meine Tat sei weit gepriesen,
mir die Geltung, mir die Ehre!
Mir die Herrschaft über alles,
was ich will und wem ich wehre!«,
Denkt der Tor und läßt sich blindlings
hin zu Gier und Hochmut leiten.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 74. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Stolz ist die Maske der eigenen Fehler.

Talmud mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft

Demnach ist Stolz die von innen ausgehende, folglich direkte Hochschätzung seiner selbst; hingegen Eitelkeit das Streben, solche von außen her, also indirekt zu erlangen.

Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Quelle: Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., 1851. Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 4: Von dem, was einer vorstellt