49 Zitate und 3 Gedichte über Studium.

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Es gibt Menschen, die immer studieren, immer lernen und im Grunde auch viele Kenntnisse haben; aber sie liegen in einen dunklen Schleier gehüllt, und es fehlt ihnen an Klarheit, das Eingesammelte ins Leben übertragen zu können, wodurch doch allein alles Wissen erst Wert bekommt.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Wolzogen, Schillers Leben. Verfasst aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner, 1830

Bachelor, der:
Diplom light.

© Karsten Mekelburg (*1962), deutscher Satiriker

Quelle: Mekelburg, Teufelsspitzen. Satirisches Wörterbuch (Manuskript), 2007

Studiengebühren: Kostgeld der Alma mater.

© Alexander Eilers (*1976), Aphoristiker

Quelle: Eilers, Kätzereien, Verlag litblockin 2008

Alle Regeln, die man dem Studieren vorschreiben könnte, fassen sich in der einen zusammen: Lerne nur, um selbst zu schaffen. Nur durch dieses göttliche Vermögen der Produktion ist man wahrer Mensch, ohne dasselbe nur eine leidlich klug eingerichtete Maschine.

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775 - 1854), ab 1812 Ritter von Schelling, deutscher Philosoph, Anthropologe, Theoretiker der sogenannten Romantischen Medizin und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus

Quelle: Schelling, Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums, 1803. 3. Über die ersten Voraussetzungen des akademischen Studium

Listige Menschen verachten die Studien, einfache Menschen bewundern sie und weise Menschen gebrauchen sie.

Francis Bacon (1561 - 1626), 1. Viscount St. Albans, Baron von Verulam, englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann, gilt als Wegbereiter des Empirismus und entwarf eine Methodologie der Wissenschaften