79 Zitate und 2 Gedichte über Sympathie.

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Gefallen und Mißfallen hinterlassen wie der Vögel Flug nicht Spuren.

Pha Dampa Sanggye († 1117), tibetischer Guru, gründete das Kloster Tingri und hinterließ wertvolle Spruchweisheiten

Quelle: Pha Dampa Sanggye, Des Guru Lehren

Es sei besser, einem Frommen als tausend Ruchlosen gefallen.

Friedrich I. (1122 - 1190), genannt der Rotbart, Beiname Barbarossa, deutscher Kaiser von 1155-1190

Hink nicht, wenn ich mir ein Bein gebrochen habe.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Wer Anhänger hat, hat auch Anhängsel.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Sirius, Tausend & Ein Gedanken, 1899. Originaltext

Je allgemeiner man gefällt, desto oberflächlicher gefällt man.

Henri Stendhal (1783 - 1842), eigentlich Marie Henri Beyle, franz. Schriftsteller, Militär und Politiker; früher Vertreter des literarischen Realismus

Quelle: Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822; übersetzt von A. Schurig, Jena 1903. Originaltext der Übersetzung

In großen Dingen allen gefallen ist schwer.

Solon (um 640 - 560 v. Chr.), altgriechischer Gesetzgeber, Gesetzeslehrer, größter der Sieben Weisen und Dichter

Zugeschrieben

Wer eine Schwäche für einen Menschen hat, sollte auch stark genug sein, ihn längere Zeit zu ertragen.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe. Aphorismen, Geest-Verlag 2004

Sich füreinander zu erwärmen ist eine überaus menschenfreundliche Energie.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe. Aphorismen, Geest-Verlag 2004

Was ein Mensch wirklich wert ist, kann man erst ermessen, wenn man ihn wirklich schätzt.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Unter der Oberfläche, Edition Va Bene 1996

Naheliegendes

Die wir lieben,
liegen uns
am Herzen.

Die wir nicht lieben,
liegen uns auch,
allerdings
etwas

tiefer.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, zusammen wachsen. Beziehungsgedichte, Freya Verlag 1999