32 Zitate und 1 Gedicht über Tabu.

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Nicht im taumelnden Genießen,
Im Erinnern lebt das Glück.

Hans Hoffmann (1848 - 1909), deutscher Schriftsteller

Quelle: Hoffmann, Vom Lebenswege. Gedichte, 1893. Aus: Glück

Was willst Du?
Was ich muß;
Was ich sonst geträumterleben, –
Dem GedachtenWesen geben.

Henrik Ibsen (1828 - 1906), norwegischer Dramatiker

Quelle: Ibsen, Brand. Ein dramatisches Gedicht, 1865, übersetzt von L. Passarge, Philip Reclam jun., Leipzig, o. J. [1920er Jahre]

Wer gut beobachtet, wird sehen, daß unsere Mängel und Fehler nicht an sich lächerlich sind, sondern nur der Eifer es ist, den wir daransetzen, sie zu verheimlichen und das So-Tun, als ob wir sie nicht hätten.

Giacomo Leopardi (1798 - 1837), ital. Dichter, Essayist und Philologe, bedeutender Erneuerer der italienischen Literatursprache

Quelle: Leopardi, Gedanken (Pensieri), 1845, übersetzt von Dr. Richard Peters, Hamburg-Bergedorf 1928

Tabus regieren. Wer aber will das merken?

© Raymond Walden (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Quelle: Walden, Sequenzen von Skepsis, Aphorismen-Reihe seit 2009, siehe hierzu: raymond-walden.blogspot.com

Im tabubeladenen Schweigen erstirbt erst das
Belanglose, bald darauf das Nennenswerte.

© Raymond Walden (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Quelle: Walden, Sequenzen von Skepsis, Aphorismen-Reihe seit 2009, siehe hierzu: raymond-walden.blogspot.com

Wer gegen Tabus kämpft, ebnet dem Fortschritt den Weg.

© Gjergj Perluca (*1944), emer. Prof. für Physik und freier Journalist aus Shkoder, Albanien