128 Zitate und 4 Gedichte über Tadel.

Aufmunterung nach dem Tadel ist Sonne nach dem Regen - fruchtbares Gedeihen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Briefe. An F. A. Oeser, 9. November 1768

Es gehört weniger Mut dazu, der allein Tadelnde, als der allein Lobende zu sein.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911

Gleich wie hartes Felsgesteine
von dem Winde nicht bewegt wird,
Lebt der Weise, der von Lob und
Tadel nimmermehr erregt wird.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 81. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920