131 Zitate und 4 Gedichte über Tadel.

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Diejenigen, welche unaufhörlich tadeln, hören auf beachtet zu werden, und diejenigen, welche, obschon sie im Besitze der Autorität, doch nur selten tadeln, erreichen ungewöhnliche Wirkungen.

Herbert Spencer (1820 - 1903), englischer Philosoph und Soziologe, wandte die Evolutionstheorie auf die gesellschaftliche Entwicklung an und begründete damit das Paradigma des Evolutionismus, das oft als Vorläufer des Sozialdarwinismus angesehen wird

Nicht der laute,
Nur der gerechte Tadel kann verletzen.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 8. Auftritt, Paulet

Nehmt mit, was kommt, die Zeiten sind jetzt schwer.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 4. Akt, 3. Szene, Stüssi

Lob und Tadel

Einen ungerechten Tadel
Kann ein Mensch mit Seelenadel
Leichter tragen als ein Lob,
Daß ihn unverdient erhob.

Friedrich Pesendorfer (1867 - 1935), österreichischer Theologe, Domkapitular in Linz und Gründer der Linzer Dombauzeitschrift »Ave Maria«

Quelle: Pesendorfer, Mein Spruchbüchlein, 1913