79 Zitate über Takt.

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Takt hat jemand, der weniger sagt, als er sieht und weiß.

© Fritz P. Rinnhofer (1939 - 2020), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz 2002

Unter Takt verstehen wir den sicheren Treffer des Gefühls in Dingen des Anstandes, er bezeichnet also eine Potenzierung des Schicklichkeits- oder Anstandsgefühl.

Rudolf von Jhering (1818 - 1892), deutscher Rechtswissenschaftler, erster Vertreter eines juristischen Naturalismus, der das Recht kausalgesetzlich aus der Wirklichkeit der Gesellschaft erklärt

Mangel an Takt ist ein Fehler des Herzens, nämlich entweder Unbesonnenheit oder eine Unbeholfenheit desselben.

Georg von Oertzen (1829 - 1910), vollständiger Name: Karl Friedrich Theodor Georg Ludwig von Oertzen, deutscher Lyriker, Epigrammatiker und Spruchdichter, politische Laufbahn im preußischen Hof- und Reichsdienst

Alles vermag die Menschheit zu verzeihen: Torheiten, Lügen, Laster, ja sogar Verbrechen, nur eines nicht: die Taktlosigkeit.

Egon Friedell (1878 - 1938 (Freitod)), öster. Schriftsteller, Theaterkritiker, Schauspieler, Kulturhistoriker, schrieb auch Essays und Aphorismen

Taktgefühl kann nicht gelehrt werden, nur angeboren sein.

Publilius Syrus (um 90 - 40 v. Chr.), falsch auch Publius Syrius, römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber

Ein Mangel an Takt ist schlimmer als ein Mangel an Tugend.

Benjamin Disraeli (1804 - 1881), seit 1876 Earl of Beaconsfield, britischer konservativer Staatsmann und Schriftsteller

Das Schwerste, aber das durch Erfahrung Erlernbare ist, zu wissen, wann diplomatisch sein und wann – »so, wie es einem ums Herz ist«.

Oscar A. H. Schmitz (1873 - 1931), Oscar Adolf Hermann Schmitz, deutscher Gesellschaftsschriftsteller und Mitglied der Münchner Bohème; beschrieb, analysierte, parodierte und reflektierte den Oberschicht-Zeitgeist des wilhelminischen Deutschland und dessen Krise nach dem Ersten Weltkrieg, außerdem Reise- und Ratgeberliteratur, sowie Schriften zur Astrologie und Psychoanalyse

Quelle: Schmitz, Brevier für Weltleute. Essays über Gesellschaft, Mode, Frauen, Reisen, Lebenskunst, Kunst, Philosophie, 1911