69 Zitate und 3 Gedichte über Telefon, Handy.

Seite: 2

Wen man im Griff behalten wollte, den hat man früher in Ketten gelegt. Heute genügt dazu ein Handy.

© Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker

Quelle: Koch, Beim Denken abgefallen… Notizen eines gnadenlosen Federkiels, 2007

Hallo: Urschrei-Therapie des Handy-Zeitalters.

© KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Quelle: Karius, WortHupferl-Edition, WortHupferl-Verlag

Früher fürchteten die Menschen, exkommuniziert zu werden.
Heute haben sie Angst, daß ihr Handy gesperrt wird.

© Josef Bordat (*1972), Dipl.-Ing. Dr.phil., Publizist und Autor

Quelle: Bordat, Aphorismen, Gedanken, Kurzgedichte (1990-2007), 2010

Durch das Handy sind die Leute anrufbarer,
aber nicht unbedingt ansprechbarer geworden.

© Ernst Reinhardt (*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker

Quelle: Reinhardt, Neue Gedankensprünge, Friedrich Reinhardt Verlag 2010

Die Telephonklingel ist an und für sich eine recht kindliche Einrichtung… aber sie kann das Signal einer lebenswichtigen Meldung werden.

Arthur Conan Doyle (1859 - 1930), Sir Arthur Ignatius Conan Doyle, englischer Romanschriftsteller, schuf die Gestalt des Meisterdetektivs Sherlock Holmes und seines Freundes Dr. Watson (u. a. »Die Abenteuer des Sherlock Holmes«)

Das Handy sollte uns unabhängiger machen –
dafür hängt man nun am Handy.

© Klaus Ender (1939 - 2021), deutsch-österreichischer Fachbuchautor, Poet, bildender Künstler der Fotografie