36 Zitate über Temperament.

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Auflösungserscheinungen halten sich selber gerne für Impulsivitäten.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Maximen und Moritzimen. Bemerkungen über dies und jenes, Muriverlag 1991

Liebenswürdig, sympathisch pflegt jeder Temperamentsmensch zu sein. Allein bleibende Wirkung kann ein solcher nicht hinterlassen: mit ihm geht auch das dahin, was er war.

Philip Sidney (1554 - 1586), Sir Philip Sidney, englischer Höfling, Soldat und Schriftsteller; galt als ein Idealbild des elisabethanischen Adligen, der sich sowohl als Dichter und Höfling hervortat als auch als Kämpfer für die protestantische Sache in Europa

Der Wildheit ist die Sanftmut Gegenmittel.

Gaius Iulius Phaedrus (um 20/15 v. Chr. - um 50/60 n. Chr.), von Augustus freigelassener Sklave, römischer Fabeldichter

Von den vier Temperamenten, wenn sie noch nicht zur Fabel geworden sein sollten, trifft die bedeutenden Naturen das cholerische.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1869

Man ist jung, solange das Temperament nicht altert.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896