37 Zitate und 1 Gedicht über Terrorismus.

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Heutige Terroristen sind dem Gleichheitsgrundsatz verpflichtet: Sie töten ohne Ansehung der Person.

© Anselm Vogt (*1950), deutscher Gymnasiallehrer, Essayist, Kabarettist, Jazzmusiker und Aphoristiker

Quelle: Potthof/Vogt/Klüting, Leitkultur? Kultur light! Aphoristisches Wörterbuch zur Kulturkritik, Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer 2007

Freiheitskämpfer werden umgebracht, weil sie Terroristen sind. Terroristen werden verehrt, weil sie Freiheitskämpfer sind.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor,
Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Es ist nicht die geringste, tatsächliche Macht vonnöten, um einen Terrorismus zu begründen, es genügt, daß jedermann sich ducke.

Carl Spitteler (1845 - 1924), Pseudonym Carl Felix Tandem. Schweizer Dichter und Romanautor, Nobelpreisträger für Literatur 1919 (verliehen 1920)

Terroristen lassen durch Furcht und Schrecken das Schreckliche vergessen, das vor ihnen da war.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor,
Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Wo sind die Freundbilder? Quergedanken, 1994

Das sind keine Menschen mehr. Das ist eine Herde versklavter, grausamer Tiere. Alle niedern, alle wilden Instinkte treten zutage. … Kein Platz ist sicher. … Denn man weiß nie, wo der Schlag niedersausen wird.

Romain Rolland (1866 - 1944), franz. Schriftsteller und Pazifist, Nobelpreis für Literatur 1915 (verliehen 1916)

Quelle: Rolland, Ein Spiel von Tod und Liebe (Le jeu de l'amour et de la mort), 1924, Übertragung von Erwin Rieger, Rotapfel-Verlag, Erlenbach-Zürich und Leipzig, o. J. (Über die Französische Revolution, Anm. d. Redaktion)