43 Zitate über Tiefe.

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Tief ist der, der auch die schweigenden Menschen und Dinge so versteht, als wenn sie redeten.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1869

Ja! so sind sie! Schreckt
Sie alles gleich, was eine Tiefe hat;
Ist ihnen nirgends wohl, als wos recht flach ist.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt, Max

Mich gelüstete nicht nach dem teuren Lohn.
Was die heulende Tiefe da unten verhehle,
Das erzählt keine lebende glückliche Seele.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Aus: Der Taucher, 1797

Nicht nur das Hohe bleibt von dem Niedrigen getrennt, auch was auf Gipfeln wohnt, kommt nicht zusammen; nur unten in der Tiefe da berühren sich die Dinge.

Johann Jakob Mohr (1824 - 1886), deutscher Epigrammatiker, Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge

Quelle: Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 1879

Es gibt einen Tiefsinn, der daneben gräbt, und eine Einfalt, die den Himmel erobert.

Johann Michael Sailer (1751 - 1832), deutscher katholischer Theologe, Bischof von Regensburg, verfasste zahlreiche theologische, philosophische und pädagogische Schriften

Die Tiefe kommt nicht aus dem Studium, sondern aus den Rissen der Seele.

Jakob Bosshart (1862 - 1924), Schweizer Schriftsteller und Philologe

Quelle: Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit. Zusammengestellt und hg. v. Elsa Bosshart-Forrer, 1929