8 Aphorismen über Tod, tot von Gerhard Uhlenbruck.

Das Leben vergißt viele. Der Tod keinen.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Ein gebildeter Kranker, 3. erw. Aufl. 1990

Keine Angst: Der Tod ist die einzige Regel ohne Ausnahme.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Ein gebildeter Kranker, 3. erw. Aufl. 1990

Vergiftung einst: Mit allen Mitteln.
Heute – mit allen Lebensmitteln.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Ein gebildeter Kranker, 3. erw. Aufl. 1990

Sobald einer unter der Erde ist,
»übergeht« man ihn.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Kaffeesätze, Gedankensprünge in den Sand des Getriebes, Edition Spiridon 1987

Tod: Man segnet das Zeitliche, was man vergeudet hat.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Kaffeesätze, Gedankensprünge in den Sand des Getriebes, Edition Spiridon 1987

Dem Erfinder der Gulaschkanone gebührt der Friedensnobelpreis.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Kaffeesätze, Gedankensprünge in den Sand des Getriebes, Edition Spiridon 1987

Der Tod hätte viel von seinem Schrecken verloren,
wenn ihm nicht das Sterben vorausgehen würde.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Widersprüche zum Widersprechen, © Ralf Reglin Verlag, Köln 2009

Die meisten Todesursachen entstehen nicht ohne Selbstbeteiligung.

© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Quelle: Uhlenbruck, Widersprüche zum Widersprechen, © Ralf Reglin Verlag, Köln 2009