26 Aphorismen und 1 Gedicht über Tod, tot aus der Zeit 18. Jahrhundert (Aufklärung, Sturm u. Drang).

Ein toter Löwe ist nicht so viel wert wie eine lebendige Mücke.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 143]

Da der Tod der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich mit diesem wahren, besten Freund des Menschen so bekannt gemacht, daß sein Bild allein nichts Schreckliches mehr für mich hat.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791), Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein Werk gehört zum Populärsten und Bedeutendsten der klassischen Musik. Geboren im Fürsterzbistum Salzburg, gestorben im Wien (Habsburgermonarchie), war er weder Österreicher noch Deutscher, bezeichnete sich selbst aber einmal als Deutscher

Ach, was nützt es, das Laub zu begießen, wenn der Baum
an seinem Fuße durchhauen ist.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Julie oder die neue Héloïse. Briefe zweier Liebender aus einer kleinen Stadt am Fuße der Alpen (Julie ou la Nouvelle Héloïse ou Lettres de deux amants, habitants d’une petite ville au pied des Alpes), 1756-1758, ersch. 1761. Übers. von H. Denhardt, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1882

Ertragen wir das Leben, das keine große Angelegenheit ist. Fürchten wir den Tod nicht, er ist noch viel weniger.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller