1177 Zitate und 174 Gedichte über Tod, tot.

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Verwelkte Blume
Menschenkind,
Man senkt gelind
Dich in die Erde hinunter,
Dann wird ob dir
Der Rasen grün
Und Blumen blühn
Und du blühst mitten darunter.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer, persischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Poetisches Tagebuch, 1850-1866 (aus seinem Nachlasse), 1888

Wir kümmern uns nicht, daß wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden, warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?

Karl Julius Weber (1767 - 1832), deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller

Quelle: Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-1840. Todesbetrachtungen und die Todesfurcht in ihrer Lächerlichkeit

Der Tod ist kein Übel, denn er ist ein unzweifelhaftes Gesetz Gottes.

Leo Tolstoi (1828 - 1910), Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor

Quelle: Tolstoi, Tagebücher. 1852