1119 Aphorismen und 155 Gedichte über Tod, tot.

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Pocht doch der bleichende Tod nicht säumiger als an Armer Obdach an Königsburg?

Horaz (65 - 8 v.Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus,
römischer Satiriker und Dichter

Quelle: Horaz, Oden

Auf den Tod sinnen heißt auf Freiheit sinnen. Wer sterben gelernt hat, versteht das Dienen nicht mehr.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1580. Veränderte und erweiterte Sammlung, Paris 1588. Hier nach der Übers. v. J.J.C. Bode 1797

Wir leben
In Lebens Überdruß, in Scheu des Todes.

Lord George Gordon Noel Byron (1788 - 1824), englischer Dichter der Romantik

Quelle: Byron, Manfred, The Prisoner of Chillon, London 1816; übers. v. Otto Gildemeister, Verlag G. Reimer, Berlin 1877. Von Goethe übersetzt

Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wieviel leichter sollte man sich in den Tod fügen können.

Wilhelm Raabe (1831 - 1910), deutscher Erzähler (Pseudonym: Jakob Corvinus), einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus

Willst du wissen: Was ist das Leben, so frage dich: Was ist der Tod?

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), eigentl. Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker