161 Zitate und 22 Gedichte über Tränen.

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Und Tränen fließen gar so süß, erleichtern mir das Herz.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lieder. Aus: Trost in Tränen, 1803

Ich spüre Tränen,
vor Glück wollten sie heraus.
Dein Lächeln bremst sie.

© Stephan Dreyer (*1957), deutscher Diplom-Agrarbiologe, Texter, Autor und Publizist, Hobby-Lyriker, Hobby-Aphoristiker und Gebrauchs-Poet, frühere Veröffentlichungen unter dem Pseudonym Raudonas Brokas

Quelle: Brokas, Schwarzer Engel Weiße Blume. Wanderungen durch japanoide Kurzlyrik (Haiku, Senryu, Tanka) und Aphorismen, Dr. Scriptor OHG 2004

Wir halten die Tiere nicht für moralische Wesen. Aber meint ihr denn, dass die Tiere uns für moralische Wesen halten?

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Tränen der Frau bedeuten Perlen – oder andere Schmucksachen.

Unbekannt

Quelle: Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Unerschüttert bleibt das Herz, wenngleich Tränen fließen.

Vergil (70 v. Chr. - 19 n. Chr.), selten Virgil, eigentlich Publius Vergilius Maro, römischer Epiker

Quelle: Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr