250 Zitate und 87 Gedichte über Traurigkeit, Trauer.

Seite: 34

Die Traurigkeit, sie prägt mein Gesicht,
zeigt, was meine Seele spricht.

© Marina Zuber (*1978), Pädagogin, Bildungswissenschaftlerin, Sozialwissenschaftlerin, Wirtschaftsfachwirtin, Aphoristikerin und Wortspielerin

Man darf weinen, aber nicht jammern.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 63. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Lacrimandum est, non plorandum

Durch unsere Tränen suchen wir nach Beweisen für unser Verlangen und folgen mit ihnen nicht der Trauer, sondern zeigen sie.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 63. Brief. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Per lacrimas argumenta desiderii quaerimus et dolorem non sequimur sed ostendimus

Junges Erleben / Herbstfrühling

All dies ist tot und wird nicht mehr erwachen,
Denn Stunden gibt es, die wie Geigen sind,
Die nimmer klingen, wenn sie einmal brachen,
Und Stunden sind, die wie verlorne Nachen
Zum Ufer treibt nicht Woge mehr und Wind.

Anton Wildgans (1881 - 1932), österreichischer Jurist, Dramatiker und Lyriker; 1921/22 und 1930/31 Direktor des Wiener Burgtheaters, der nach ihm benannte A.-Wildgans-Preis kommt jüngeren österreichischen Autoren zugute

Quelle: Wildgans, Buch der Gedichte, 1929. Zueignung an die geliebte Landschaft Mönichkirchen