25 Zitate und 4 Gedichte über Trotz.

O! Tor, im Unglück ist der Trotz nicht förderlich.

Sophokles (um 497 - 405 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Tragödiendichter und Schauspieler, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

Quelle: Sophokles, Ödipus auf Kolonos, posthum aufgeführt um 401 v. Chr

Halte nimmermehr den kecken Trotz
für besser als Besonnenheit!

Aischylos (um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Der gefesselte Prometheus, um 470 v. Chr

Meine Tränen waren oft geschmolzener Trotz.

Carl Ludwig Schleich (1859 - 1922), deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller

Quelle: Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Im Trotze, der nimmt, erstarrt so gerne die Liebe, die gibt.

Jeremias Gotthelf (1797 - 1854), eigentlich Albert Bitzius, Schweizer Pfarrer und Erzähler

Quelle: Keller (Hg.), Ein Gotthelf-Wort für jeden Tag. Ausgewählt und zusammengestellt von Helene Keller, Bern 1935

Stark ist der Trotz –
doch wundervoll, viel stärker ist der Liebe Macht.

Felix Dahn (1834 - 1912), deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller und Historiker ("Die Könige der Germanen")

Lern', im Ungemach nicht trotzig sein.

Sophokles (um 497 - 405 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Tragödiendichter und Schauspieler, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

Quelle: Sophokles, Philoktetes, um 409 v. Chr

Das Kind im Manne – natürlich im Trotzalter.

© Paul Mommertz (*1930), deutscher Schriftsteller, Autor von Drehbüchern, Bühnenstücken und Hörspielen

Quelle: Mommertz, Sichtwechsel. Aphorismen über Menschen und Meinungen, 2005