503 Zitate und 12 Gedichte über Tugend, Untugend.

Seite: 2

Tugend ist die Mitte zwischen den Fehlern.

Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

Quelle: Horaz, Briefe (Epistolae). I, 18, 9.
Originaltext: Virtus est medium vitiorum.

Um der Lust willen befreunde man sich auch mit der Tugend, nicht um ihrer selbst willen [...].

Epikur von Samos (341 - 271 v. Chr.), griechischer Philosoph

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. X, 138. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Tugend ist, die Menschen zu lieben,
Weisheit, sie zu verstehen.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Thu, was gethan werden muß seyn, und eh man dirs gebeut!

Paul Fleming (1609 - 1640), deutscher geistlicher Dichter und Lyriker des Frühbarock

Quelle: Fleming, Teütsche Poemata, 1642 (posthum). Originaltext

Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

Francis Bacon (1561 - 1626), 1. Viscount St. Albans, Baron von Verulam, englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann, gilt als Wegbereiter des Empirismus und entwarf eine Methodologie der Wissenschaften