504 Zitate und 12 Gedichte über Tugend, Untugend.

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Wir legen nicht eher besonderen Wert auf den Besitz einer Tugend, bis wir deren völlige Abwesenheit an unserem Gegner wahrnehmen.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878 (2. erweiterte Auflage 1886). Erster Band. Sechstes Hauptstück. Der Mensch im Verkehr

Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.

Platon (427 - um 348 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Schüler des Sokrates

Zugeschrieben

Die Tugend ist weiblichen Geschlechts, damit wir sie desto liebenswürdiger finden sollen.

Pythagoras von Samos (570 - 500 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker mit politischen und ethischen Zielen

Quelle: Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-1840. Die Leidenschaften

Die Tugend, wie der Rabe, nistet in Ruinen.

Anatole France (1844 - 1924), eigentlich François Anatole Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreisträger für Literatur 1921

Quelle: France, A., La Rôtisserie de la Reine Pédauque, 1892. Übers. Aphorismen.de