504 Zitate und 12 Gedichte über Tugend, Untugend.

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Für den Menschen ist die Tugend die mächtigste Waffe.

Stobaios (frühes 5. Jh. n. Chr.), latinisiert auch Stobaeus oder Stobäus, Autor und Sammler antiker philosophischer Aufzeichnungen und Lehrmeinungen

Quelle: Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Wenig nur unterscheidet verborgene Tugend von begrabener Untätigkeit.

Horaz (65 - 8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter

Quelle: Horaz, Gedichte (Carmina). 1, 9, 29-30. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Paulum sepultae distat inertiae celata virtus

Beängstigend ist das Los menschlicher Tugenden: Entweder sie treten nie gänzlich hervor oder aber sie sind nicht von Dauer.

Boethius (um 480 - um 524 von Theoderich hingerichtet), Anicius Manlius Torquatus Severinus Boethius, römischer Staatsmann und Philosoph, Übersetzer der logischen Schriften des Aristoteles. Bekanntestes Werk »Trost der Philosophie«, entstanden während langer Kerkerhaft

Quelle: Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Anxia enim res est humanorum condicio bonorum et quae vel numquam tota proveniat vel numquam perpetua subsistat

Der Tugend freilich wohnt eine ganz eigene Würde inne.

Boethius (um 480 - um 524 von Theoderich hingerichtet), Anicius Manlius Torquatus Severinus Boethius, römischer Staatsmann und Philosoph, Übersetzer der logischen Schriften des Aristoteles. Bekanntestes Werk »Trost der Philosophie«, entstanden während langer Kerkerhaft

Quelle: Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 3. Buch. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Inest enim dignitas propria virtuti