811 Zitate und 19 Gedichte über Tun, Tat.

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Wenn man tut, was man kann,
dann tut man, was man muß.

Madeleine de Scudéry (1607 - 1701), französische Schriftstellerin, prägende Gestalt des psychologischen Gesellschaftsromans, gründete um 1650 einen einflussreichen Salon

Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen.

Aus dem Zen-Buddhismus Das Zen entstand im 5. Jahrhundert in China aus Meditationsbuddhismus und Taoismus

Du erntest aus der bösen That
Den Fluch für deine künft'ge Saat.

Heinrich Martin (1818 - 1872), deutscher Schriftsteller, Pseudonym für Heinrich Martin Jaenicke

Ach! unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden,
Sie hemmen unsres Lebens Gang.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Faust mit sich allein

Die Folgen unsrer Handlungen fassen uns am Schopfe, sehr gleichgültig dagegen, dass wir uns inzwischen „gebessert“ haben.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Was ich wissen will, macht mich heiß,
was mich am Tun hindert, verbrennt mich.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Was getan sein muß, sei immer heilig.

Johann Kaspar Lavater (1741 - 1801), Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller

Quelle: Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Was ich weiß und tu,
kommt aufeinander zu.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller