811 Zitate und 19 Gedichte über Tun, Tat.

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Die einzigen des Erzählens werten Tatsachen sind diejenigen, die man vergißt. Die einzigen Taten, die man begehen sollte, sind diejenigen, über die die Welt die Köpfe schüttelt.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, Wiener Verlag, um 1910

Alles menschliche Tun und Lassen hängt von dem religiösen Begriff ab, in welchem man lebt.

Leopold von Ranke (1795 - 1886), Franz Leopold Ranke, ab 1865 von Ranke, deutscher Historiker, Historiograph des preußischen Staates, Hochschullehrer und königlich preußischer Wirklicher Geheimer Rat

Zwei Möglichkeiten: sich unendlich klein machen oder es sein. Das zweite ist Vollendung, also Untätigkeit, das erste Beginn, also Tat.

Franz Kafka (1883 - 1924), deutschsprachiger Schriftsteller, in Prag geboren als Sohn einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie

Quelle: Kafka, Die Zürauer Aphorismen, entstanden 1917-1918, von Max Brod unter dem Titel "Betrachtungen über Sünde, Hoffnung, Leid und den wahren Weg" veröffentlicht 1931

Die Furchen seiner Stirn erzählen seine Taten.

Pierre Corneille (1606 - 1684), französischer Dramatiker und Bühnendichter

Quelle: Corneille, Der Cid (Le Cid), uraufgeführt Ende 1636 oder Anfang 1637

Das Tun erspart uns viele Worte.

© Fred Ammon (*1930), Aphoristiker

Quelle: Ammon, Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken, Books on Demand 2008

Nur durch frische Tätigkeit sind die Widerwärtigkeiten zu überwinden.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Kanzler Friedrich von Müller, 22. März 1825

Wenn eine Sache wert ist, getan zu werden, ist sie es auch wert, ordentlich getan zu werden.

G. K. Chesterton (1874 - 1936), Gilbert Keith Chesterton, englischer Kriminalautor, Journalist, Erzähler und Essayist