118 Zitate und 2 Gedichte über Ungerechtigkeit.

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Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Wer keine Ungerechtigkeiten vertragen kann, gelangt selten zu Ansehen in der Gegenwart, und wer es kann, verliert den Charakter für die Zukunft.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus«)

Quelle: Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.

Charles Dickens (1812 - 1870), Pseudonym Boz, englischer Advokatenschreiber, Parlamentsberichterstatter und Erzähler, berühmt geworden durch die »Pickwick papers«

Ungerechtigkeit besteht nicht weniger im Unterlassen als im Handeln.

Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Quelle: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entst. vermutlich zwischen 170 und 180 n. Chr. In: Des Kaisers Marcus Aurelius Antonius Selbstbetrachtungen, übers. v. Albert Wittstock, Verlag Philipp Reclam jun. 1949