117 Zitate und 2 Gedichte über Ungerechtigkeit.

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Das Reich dauert schließlich noch mit Unglauben, aber nicht mit Ungerechtigkeit.

Nizam Ul-Mulk (1018 - 1092 (erdolcht)), Nizām al-Mulk Abū ʿAlī al-Hasan ibn ʿAlī ibn Ishāq at-Tūsī, persischer Großwesir der Seldschukken-Sultane mit dem Beinamen »Ordnung des Reiches«, stiftete die theologische Hochschule Nizamiyya in Bagdad

Quelle: Nizâm Ul-Mulk, Siyāsatnāma. Gedanken und Geschichten

Ungerechtes Strafen zerstört Himmel, Ruhm und Welt.

Yajnavalkya Indisches Gesetzeswerk, basiert auf dem »Gesetzbuch Manus« des Urvaters der Menschheit nach der indischen Mythologie

Quelle: Yâjnavalkya, Yajnavalkyas Gesetzbuch, vermutlich entstanden zwischen 900 und 800 v. Chr.

Der Dike (d. h. des Rechtes) Name wäre unbekannt, wenn dies (das Unrecht?) nicht wäre.

Heraklit von Ephesos (etwa 540 - 480 v. Chr.), auch Herakleitos, griechischer Philosoph, »Der weinende Philosoph« genannt

Quelle: Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 1908. 68.

Wer selber oft zu kurz kommt, geht bei anderen oft einen Schritt zu weit.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Heutzutage, Edition Nove 2006

Wenn der kleine Mann zu Fuß zur Arbeit geht, spart er zwei Mark für die Straßenbahn. Die Besserverdienenden sparen 30 Mark fürs Taxi! Mein Gott, was ist die Welt so ungerecht!

© Peter Hohl (*1941), deutscher Journalist und Verleger, Redakteur, Moderator und Aphoristiker

Quelle: Hohl, Lieber ein Optimist, der sich mal irrt...: 52 illustrierte Wochensprüche, 1997