127 Zitate und 6 Gedichte über Universum.

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Durchs Fernrohr entdeckt der Astronom immer unermeßlichere Gebiete seiner Unwissenheit.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das ganze All ist eine unendliche Abwandlung des Zeitwortes »tun«.

Thomas Carlyle (1795 - 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

Quelle: Carlyle, Die französische Revolution (The French Revolution: A History), 1837. Drittes Buch. Die Tuilerien

Wäre ich bei der Schöpfung zugegen gewesen, so hätte ich zur bessern Ordnung des Universums guten Rat erteilen können.

Alfons X., der Weise (1221 - 1284), König von Kastilien und León, wurde 1256 als Enkel Philipps von Schwaben zum deutschen Gegenkönig gewählt, kam aber nie nach Deutschland, war einer der gelehrtesten Fürsten des Mittelalters, förderte Dichtung und Himmelskunde (Alfonsinische Tafeln)

Nicht ein leises Ticken schlägt an unser Ohr, wenn irgendwo zwei Sterne aufeinander rennen – was mag erst außerhalb dieser Welt vorgehen, wovon wir nicht das geringste erfahren!

Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776 - 1858), auch: Christianus Godofredus Nees ab Esenbeck, deutscher Mediziner, Arzt, Botaniker, Embryologe, Naturforscher, „Mesmerist“ und Naturphilosoph sowie Schriftsteller, Politiker und Abgeordneter

Du glaubst dich aus dem Nichts und enthältst das Universum.

Avicenna (um 980 - 1037), Ibn Sina, vollständig Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh ibn Sīnā, persischer Arzt, Physiker, Philosoph, Jurist, Mathematiker, Astronom und Alchimist, beeinflusst durch Aristoteles, al-Farabi und Plotin