85 Zitate und 5 Gedichte über Unmenschlichkeit.

Seite: 2

Der größte Feind des Menschen ist die Unmenschlichkeit.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe. Aphorismen, Geest-Verlag 2004

Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte der Unmenschlichkeit.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Zwischenrufe. Aphorismen, Geest-Verlag 2004

Die Menschen errichten einen Zaun,
um durchzuschaun.
Sie pflanzen einen Baum,
um ihn umzuhaun.
Sie halten einen Hund,
um ihn loszulassen,
und haben immer einen Grund,
diesen fallenzulassen.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht. Gedanken um Gedanken, Frieling und Partner GmbH, Berlin 2000

Der Star im Fitnesscenter. - 47 Kilo Talent
Und kein Gramm Liebe.
Wo bei andern ein Herz schlägt,
Läuft bei ihr ein Getriebe.

© Rainer Kohlmayer (*1940), Professor für Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herausgeber der Zeitschrift »Die Schnake«, Autor und Übersetzer von Theaterstücken

Quelle: Kohlmayer, Die Schnake, Ausgaben 15+16

Je mehr Menschen, desto unmenschlicher die Zivilisation.

© Andrzej Majewski (*1966), polnischer Aphoristiker, Erzähler, Publizist

Quelle: Majewski, Magnum in Parvo oder mit Verlaub