128 Zitate und 9 Gedichte über Unsterblichkeit.

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Was unsterblich im Gesang soll leben,
Muß im Leben untergehn.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Götter Griechenlands, 1788

Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen. Führe mich von der Dunkelheit zum Licht. Führe mich vom Tod zur Unsterblichkeit.

Upanishaden auch Upanischaden, Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus und Bestandteil des Veda, im Sanskrit bedeutet upaniṣad wörtlich „das Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen“, gemeint ist „sich zu Füßen eines Lehrers (Guru) setzen“, aber auch eine geheime, belehrende Sitzung; niedergeschrieben zwischen 700 und 200 v. Chr.

Schon mancher wuchs im Bewußtsein der Unsterblichkeit auf und starb ab in dem der Sterblichkeit.

© Hanspeter Rings (*1955), Dr. phil., deutscher Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Rings, Einen Erdwurf weit, edition ungrad, Mannheim 2001

Es hat immer Unsterbliche eines Tages gegeben.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Von den Ärzten erwarte ich, daß sie meine Schmerzen lindern. Unsterblich machen kann ich mich notfalls selber.

© Wolfgang Mocker (1954 - 2009), deutscher Journalist und Autor

Quelle: Mocker, Gedankengänge nach Canossa - Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten, Eulenspiegel Verlag 1988

Die Synthesis von Seele und Leib heißt Person. Die Person verhält sich zum Geist wieder wie der Körper zur Seele. Sie zerfällt auch einst und geht in veredelter Gestalt wieder hervor.

Novalis (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker

Quelle: Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Bruchstücke psychologischer Enzyklopädistik