118 Zitate und 3 Gedichte über Unwissenheit.

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Die Wissenschaft hat keine Feinde als die Unwissenden.

Aus Frankreich

Quelle: Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, Stuttgart 1886

Je älter die Gelehrten werden, desto klarer wird ihr Geist;
je älter die Unwissenden werden, desto törichter werden sie.

Talmud mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft

Quelle: Ehrmann, Aus Palästina und Babylon. Eine Sammlung von Sagen, Legenden, Allegorien aus Talmud und Midrasch, 1880

Je mehr wir wissen, um so dümmer werden andere.

© Jürgen K. Hultenreich (*1948), deutscher Schriftsteller und Maler.

Quelle: Hultenreich, Versager enden scheintot, Brockmeyer Verlag 2012

Lieber bin ich Gefangener meines Wissens
als Freier meines Unwissens.

© Gregor Brand (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger

Quelle: Brand, Meschalim. Zweitausend Aphorismen, Gregor Brand Verlag 2007

Unwissen ist Macht. Wissen ist Ohnmacht.

© Elmar Schenkel (*1953), Anglist, Autor, Übersetzer, Maler

Quelle: Schenkel, Befragung der Schwalben. Notizen und Aphorismen, edition vulcanus 2012

Was aus Unwissenheit geschieht, ist zwar nicht alles freiwillig getan, aber für unfreiwillig können doch nur diejenigen Handlungen gelten, denen Schmerz und Reue folgt.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Quelle: Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1110b (III, 2.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Unwissenheit ist fast ein Segen,
denn Gewissheit ist fast ein Fluch.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

Gott und Mensch sind sich ähnlich – aber nur im Design.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010