184 Zitate und 8 Gedichte über Unzufriedenheit.

Wer leicht sich mit der Welt entzweit,
versöhnt sich auch leichter mir ihr.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Quelle: Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 1797-1799. Zweiter Band, zweites Buch

Eine der stärksten Ursachen für Leid ist unsere Unzufriedenheit: Wir wollen immer mehr und mehr.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Der Schöpfer hatte Freude an allem, was er gemacht hatte. Der Mensch, der diese Herrlichkeiten genießen darf, ist oft sehr unzufrieden.

Friedrich Ludwig Bührlen (1777 - 1850), deutscher Schriftsteller und Kanzleibeamter

Quelle: Preuß (Hg.), Alemannia oder Sammlung der schönsten und erhabensten Stellen aus den Werken der vorzüglichsten Schriftsteller Deutschlands zur Bildung und Erhaltung edler Gefühle. Ein Handbuch auf alle Tage des Jahres für Gebildete, 3 Bde., 1821-27

Dem wird nie wohl, der immer bess'res sucht.

Friedrich Nicolai (1733 - 1811), Christoph Friedrich Nicolai, auch Nickolai, deutscher Schriftsteller, Verlagsbuchhändler, Kritiker, Verfasser satirischer Romane und Reisebeschreibungen, Regionalhistoriker, Hauptvertreter der Berliner Aufklärung, Freund Lessings, Zelters und Mendelssohns, Gegner Kants und Fichtes

Wir wollen nur deshalb immer mehr,
weil wir im tiefsten Innern unzufrieden sind.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit