123 Zitate und 14 Gedichte über Vater.

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Vati: ein von ungezogenen Kindern nicht respektierter Vater.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Ein Vater soll zu Gott an jedem Tag beten:
Herr, lehre mich, dein Amt beim Kinde zu vertreten.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Es gibt sonderbare Väter, deren ganzes Leben damit erfüllt ist, ihren Kindern Gründe zu verschaffen, sich über ihren Tod zu trösten.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: de La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. Aus dem Französischen übersetzt von Karl Eitner, Hildburghausen 1870

Macht denn nur das Blut Den Vater?

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783. 5. Akt, 7. Auftritt, Recha

Wer den Pflichten eines Vaters nicht nachkommen kann, hat kein Recht, Vater zu werden.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762