86 Zitate und 6 Gedichte über Vaterland.

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Das Vaterland gehört denen, die nichts anderes haben.

Jean Jaurès (1859 - 1914), französischer Philosoph, Politiker und Publizist, trat vehement für die deutsch-französische Verständigung ein

Die Eltern der Völkerfamilie sind die Muttersprache und das Vaterland.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Dümmer for One, BoD 2003

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß nur wir Deutschen ein Vaterland haben – alle anderen haben ein Mutterland.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Der Glaube kann Berge versetzen. Das RWE kann das viel besser.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Zum Vaterland fühlt jeder sich gezogen.
Wer anders redet, Mutter, spielt mit Worten,
Und nach der Heimat stehen die Gedanken.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Übersetzungen und Nachdichtungen. Szenen aus den Phönizierinnen des Euripides, Jokasta

Kann uns zum Vaterland die Fremde werden?

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Iphigenie auf Tauris, 1787. 1. Akt, 2. Szene, Iphigenie zu Arkas

Jeder Mensch von Kultur hat zwei Vaterländer: das seine – und Frankreich.

Thomas Jefferson (1743 - 1826), US-amerikanischer Jurist, Gutsbesitzer und 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, verfasste die Unabhängigkeitserklärung

Noch hier und da bei den Hottentotten unsers Vaterlands.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 1110]