161 Zitate und 4 Gedichte über Verachtung.

Seite: 17

Wer Menschen verachtet, hat keinen Respekt vor sich selbst.

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Nur kleine Geister spotten
Des zagenden Talentes: sie allein
Sind reich durch fremde Armut, rein
Durch fremde Schuld; sie brauchen mühsam durch
Verkleinerung der andern sich zu heben.
Der große Mann verachtet nicht!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Aus: Prolog zur Wiedereröffnung des Theaters in Weimar am 8. November 1787

Gefährlicher als gefürchtet zu werden ist es, verachtet zu werden.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Vom Zorn oder Über den Zorn (De Ira). 2, 11, 1.
Originaltext: Periculosius est autem timeri quam despici