161 Zitate und 4 Gedichte über Verachtung.

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Verachtung muß das geheimste unserer Gefühle bleiben.

Antoine de Rivarol (1753 - 1801), eigentlich Antoine Rivaroli, französischer Moralist und Übersetzer

Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Der Hass schadet niemanden, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, am 15. Februar 1831

Verachtung ist die Waffe des Ohnmächtigen.

© Friedrich Löchner (1915 - 2013), Pseudonym: Erich Ellinger, deutscher Pädagoge, Dichter und Autor

Quelle: Löchner, Blätter am Wege (veröffentlicht unter dem Pseudonym Erich Ellinger), 1970

Der brennt am heißesten von allen Schmerzen, der fahl vom Feuer der Verachtung schwählt.

Arthur Schnitzler (1862 - 1931), österreichischer Dramatiker und Erzähler

Quelle: Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen

Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1579, erste Gesamtausgabe 1595 (posthum)