65 Zitate und 2 Gedichte über Verbot.

Es wird einem nichts erlaubt. Man muß es nur sich selber erlauben; dann lassen sich's die andern gefallen oder nicht.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 6. August 1811

Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Lager, 1798. 6. Auftritt, Erster Jäger

Immer drängen wir uns zum Verbotenen und begehren das Verweigerte.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Zu dem Verbotenen neigen wir stets und begehren Versagtes.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk.

Laotse (vermutlich 6. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte', sein Sippenname war 'Li Erl'

Verbote wirken nichts, aber Beispiele der Milde wirken alles.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge