267 Zitate und 2 Gedichte über Verbrechen.

Seite: 2

Das Verbrechen wagen nur wenige; mehr wollen es; und alle dulden es.

Publius Cornelius Tacitus (um 55 - 120 n. Chr.), römischer Geschichtsschreiber

Quelle: Tacitus, Historien (Historiae)

Schurken glauben leicht, daß andere es sind.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Ist Armut die Mutter der Verbrechen, dann ist Mangel an Verstand ihr Vater.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker

Quelle: de La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. Aus dem Französischen übersetzt von Karl Eitner, Hildburghausen 1870

Ein von der Natur nicht sehr umwundenes Spitzbuben-Gesicht.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 573]

Gegen Schurken ist Schurkerei keine unbrauchbare Waffe.

Epicharm (um 550 - 460 v. Chr.), auch Epicharmos, griechischer Arzt und Lustspielautor

Quelle: Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., Berlin 1903-1910. 32.

Im Handel und in der Industrie beklaut jeder jeden. Ich habe selbst viel gestohlen. Aber ich weiß, wie man richtig stiehlt.

Thomas Alva Edison (1847 - 1931), US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik, Entdecker des glühelektrischen Effekts

Wie oft wäscht eine Hand die andere,
und beide bleiben schmutzig.

Joseph Unger (1828 - 1913), österreichischer Rechtswissenschaftler, Mitbegründer der modernen Rechtswissenschaft und Präsident des Reichsgerichts von Österreich-Ungarn