21 Zitate über Verfassung.

Keine Verfassung kann ohne Kompromiß existieren.

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

Quelle: Bismarck, Reden. Im Reichstag, 12. Januar 1887

Dabei muß man erwägen, daß es kaum eine Sache von größerer Schwierigkeit und von zweifelhafterem Erfolge gibt, als sich zum Haupte einer neuen Staatsverfassung aufzuwerfen.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), 1513 verfasst; päpstliche Druckgenehmigung 1532 postum. Übers. von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Originaltext der Übersetzung

Viele waschen ihre Hände in der Unschuld der Verfassung…

© Elmar Kupke (1942 - 2018), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

Quelle: Kupke, Aporismen 2, 1985

Wer eine Verfassung voller Rechte argumentiert, muß auch irgendwo Pflichten verzeichnen.

© Ingo Groepler-Roeser (*1966), deutscher Philosoph

Eine längst überfällige aber vollkommen falsche Debatte - Frankreich und die Folgen der Naivität, Zeitfug, 2005

Laßt Toren streiten, welche Verfassung die beste sei; wo am besten regiert wird, ist die Verfassung die beste.

Alexander Pope (1688 - 1744), englischer Dichter, Essayist, Satiriker und Übersetzer der Epen Homers

Quelle: Pope, Vom Menschen (An Essay on Man), 1732-1734

Zeit verleiht allen Dingen Würde. Sie gibt ein Weniges von ihrer Ewigkeit an sie ab.

August Pauly (1850 - 1914), deutscher Naturwissenschaftler, Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Pauly, Aphorismen, Georg Müller, München und Leipzig 1905