21 Zitate über Verfassung.

Dabei muß man erwägen, daß es kaum eine Sache von größerer Schwierigkeit und von zweifelhafterem Erfolge gibt, als sich zum Haupte einer neuen Staatsverfassung aufzuwerfen.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), 1513 verfasst; päpstliche Druckgenehmigung 1532 postum. Übers. von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Originaltext der Übersetzung

Viele waschen ihre Hände in der Unschuld der Verfassung…

© Elmar Kupke (*1942), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

Quelle: Kupke, Aporismen 2, 1985

Wer eine Verfassung voller Rechte argumentiert, muß auch irgendwo Pflichten verzeichnen.

© Ingo Groepler-Roeser (*1966), deutscher Philosoph

Eine längst überfällige aber vollkommen falsche Debatte - Frankreich und die Folgen der Naivität, Zeitfug, 2005

Laßt Toren streiten, welche Verfassung die beste sei; wo am besten regiert wird, ist die Verfassung die beste.

Alexander Pope (1688 - 1744), englischer Dichter, Essayist, Satiriker und Übersetzer der Epen Homers

Quelle: Pope, Vom Menschen (An Essay on Man), 1732-1734. Übers. anonym

Zeit verleiht allen Dingen Würde. Sie gibt ein Weniges von ihrer Ewigkeit an sie ab.

August Pauly (1850 - 1914), deutscher Naturwissenschaftler, Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Pauly, Aphorismen, Georg Müller, München und Leipzig 1905