302 Aphorismen und 17 Gedichte über Vergeben, Verzeihen.

Es ist mehr als Beichte, wenn man auch das bekennt, worüber man nicht Absolution bedarf.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W. v., Briefe. An Charlotte von Stein im Februar 1776

Ein Wort macht alles ungeschehn. Ich warte
Darauf. O laßt michs nicht zu lang erharren!

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Maria Stuart, 1800. 3. Akt, 4. Auftritt, Maria

Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen,
dem Reuelosen um unseretwillen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Es schadet nichts, wenn einem Unrecht geschieht.
Man muß es nur vergessen können.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Gott hat mir schon vergeben. Es ist ja sein Geschäft.

Heinrich Heine (1797 - 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Auf dem Sterbebett