103 Zitate und 4 Gedichte über Verleumdung.

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Der spitze Griffel spaltet Erz,
Verleumdung dringt ins stärkste Herz.
(Aboda sara 22b)

Talmud mündliche Lehre der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft

der zeigefinger hat die meisten menschen auf dem gewissen.

© Harald Schmid (*1946), Aphoristiker

Quelle: Schmid, Aphorismen von A-Z, Stadthaus Verlag, Blankenfelde bei Berlin 2001

Die Verleumdung, das freche Gespenst,
setzt sich auf die edelsten Gräber.

Heinrich Heine (1797 - 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand, 1826

Verleumdungen langweilen nie.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Aphorismen, Gedanken und Meinungen, 1896