451 Zitate und 6 Gedichte über Vernunft.

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Es ist klug und kühn, dem unvermeidlichen Übel
entgegenzugehn.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Egmont, 1788. 2. Akt, Oranien zu Egmont

Vernünftige Menschen finden immer einen Treffpunkt ihrer Interessen. Das Leben ist ein Spiel.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Der Mensch ist vielerlei, aber vernünftig ist er nicht.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Sobald man annimmt, das Leben der Menschheit könne durch Vernunft gelenkt und geleitet werden, macht man das Leben als solches unmöglich.

Leo Tolstoi (1828 - 1910), Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi, russischer Erzähler und Romanautor

Quelle: Tolstoi, Krieg und Frieden (Война и мир), 1862-69, übersetzt von Dr. Hermann Roskoschny, Franckh'sche Verlagshandlung o. J. [um 1900]

Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Ein edles Herz bekennt sich gern von der Verrnunft besiegt.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 2. Akt, 2. Auftritt, Talbot

Mit Ernst und Eifer schafft der Weise, wohl gezähmt,
für sich ein Eiland, das die Flut nicht überschwemmt.
(25. Vers)

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr

Büchergelehrsamkeit vermehrt zwar die Kenntnisse, aber erweitert nicht den Begriff und die Einsicht, wo nicht Vernunft dazu kommt.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, 1798. Erster Teil. Anthropologische Didaktik