86 Zitate und 2 Gedichte über Verrücktheit.

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Inschrift am Eingang einer Irrenanstalt: Nicht alle, die sich hier befinden, sind es, noch befinden sich alle hier, die es sind.

Gustavo Adolfo Becquer (1836 - 1870), eigentlich G. A. Domínguez Bastida, spanischer Dichter, seine schwermütigen, an Heinrich Heine erinnernden »Rimas« beeinflussten die moderne Lyrik

In unserer verrückten Gesellschaft ist es ganz normal, daß sogar normale Menschen verrückt spielen.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Unter der Oberfläche, Edition Va Bene 1996

In uns allen steckt ein Stück Schöpfungsgeschichte. Jeder hat seinen eigenen Urknall.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Unter der Oberfläche, Edition Va Bene 1996

Sich für völlig normal zu halten, ist die mildeste Form des Verrücktseins.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, einfach kompliziert einfach, Edition Va Bene 1995

Wer im Kleiderspint spinnt,
der macht kein Kind.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht. Gedanken um Gedanken, Frieling und Partner GmbH, Berlin 2000

Der Mensch ist permanent verrückt, und wenn er es merkt, landet er im Irrenhaus…

© Elmar Kupke (1942 - 2018), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

Quelle: Kupke, Der Stadtphilosoph 1, 1985