87 Zitate und 2 Gedichte über Verrücktheit.

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Wenn du versuchst, den Menschen die Folgen ihrer Verrücktheit zu verschweigen, kommt dabei letzten Endes eine Welt voller Narren heraus.

Herbert Spencer (1820 - 1903), englischer Philosoph und Soziologe, wandte die Evolutionstheorie auf die gesellschaftliche Entwicklung an und begründete damit das Paradigma des Evolutionismus, das oft als Vorläufer des Sozialdarwinismus angesehen wird

Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.

Heinrich Heine (1797 - 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Dichter und Romancier, ein Hauptvertreter des Jungen Deutschland, Begründer des modernen Feuilletons

Quelle: Heine, Die Harzreise, verfasst 1824, Erstpublikation nach zensorischen Eingriffen 1826

Dein Malus manifestiert sich in einem Porzellan-Syndrom.
»Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank«

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Jeder hört ihn, wie er lacht,
schreit und sich bemerkbar macht.
Immerzu verrät mein Rabe,
daß ich einen Vogel habe.

© Frantz Wittkamp (*1943), deutscher freischaffender Graphiker, Maler und Autor

Quelle: Wittkamp, alle tage ein gedicht, Coppenrath Verlag 2002

Die Grenze zwischen Genie und Verrückheit wird selten von Grenzbeamten überwacht.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Die Menscheit leidet offensichtlich nicht unter ihrer Verrücktheit – sie scheint es zu genießen.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto